Beste Online Casinos Schweiz mit No-Deposit-Bonus
Bedingungen, Freispiele, Verifizierung und Auszahlungen im Schweizer Lizenzsystem verständlich erklärt.

Inhaltsverzeichnis
- Rechtlicher Rahmen für No-Deposit-Angebote in der Schweiz
- No-Deposit-Bonus: Bedingungen, Freispiele und tatsächlicher Wert
- Kostenlose Freispiele ohne Einzahlung: Nutzung und Auszahlungslogik
- No-Deposit-Bonus bei der Registrierung und für bestehende Konten
- Freispiele, Freispiele-Aktionen und wiederkehrende No-Deposit-Angebote
- Neue No-Deposit-Casinos im schweizerischen Lizenzsystem
- No-Deposit-Boni in Euro: Was die Betragsangabe tatsächlich aussagt
- Mit kostenlosen Spins echtes Geld gewinnen: Grenzen der Werbeaussage
- Casino-No-Deposit-Codes: Einlösung und Verifizierung
- No-Deposit-Bonuscodes für bestehende Kontoinhaber
Rechtlicher Rahmen für No-Deposit-Angebote in der Schweiz
Seit dem 1. Januar 2019 sind Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Das gilt auch dann, wenn ein Online-Angebot mit einem Bonus ohne Einzahlung beworben wird. Entscheidend ist daher nicht die Bezeichnung eines Angebots, sondern der rechtliche Rahmen, in dem das Spiel stattfindet. Ein „Casino no deposit“ oder ein „no deposit online casino“ ist für den Schweizer Markt nicht allein deshalb zulässig, weil keine eigene Einzahlung verlangt wird.
Konzession als zentrale Voraussetzung
Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Ein Betreiber muss deshalb über die erforderliche schweizerische Konzession beziehungsweise über eine entsprechende Erweiterung für den Online-Betrieb verfügen. Ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz sind für das Angebot von Online-Geldspielen in der Schweiz nicht zugelassen.
Für die Einordnung eines Online-Angebots ist die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, massgeblich. Sie ist die zentrale Aufsichtsbehörde für das Schweizer Casinowesen und überwacht die Schweizer Spielbanken. Die ESBK prüft die Anträge der Casinos; sind die gesetzlichen Kriterien erfüllt, wird die Lizenz ausgestellt. Die Konzession selbst wird vom Bundesrat vergeben, während die ESBK die Aufsicht über den Casinobetrieb wahrnimmt.
Ein zulässiges no deposit casino schweiz muss daher in den schweizerischen Bewilligungsrahmen passen. Die werbliche Bezeichnung „new no deposit casino“ ersetzt keine Konzession und begründet auch keine besondere rechtliche Kategorie. Neue oder anders bezeichnete Angebote unterliegen denselben grundlegenden Anforderungen wie andere Online-Spielbankenspiele.
Altersgrenze und Spielerkonto
Für Casinospiele und Online-Spiele gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren. Der Zugang zu einem Online-Casino ist Minderjährigen damit nicht erlaubt. Diese Voraussetzung betrifft nicht nur Echtgeld-Einzahlungen. Auch ein casino online no deposit darf kein Spielerkonto für eine minderjährige Person eröffnen oder führen, wenn das Angebot dem schweizerischen Online-Geldspiel zuzuordnen ist.
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Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen eröffnet werden, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben. Damit sind Alter und Aufenthaltsbezug Bestandteile der Zulässigkeitsprüfung. Eine allgemein zugängliche internationale Plattform kann diese Anforderungen nicht durch die blosse Darstellung eines kostenlosen Angebots umgehen.
Die Kontoeröffnung ist deshalb rechtlich vom Werbeversprechen zu trennen. Der Ausdruck „no deposit“ beschreibt zunächst nur, dass für die beworbene Aktion keine Einzahlung als unmittelbare Voraussetzung genannt wird. Er sagt nichts darüber aus, ob der Anbieter in der Schweiz zugelassen ist, ob ein Konto eröffnet werden darf oder ob das Angebot überhaupt an Personen mit Schweizer Wohnsitz gerichtet werden kann.
Rolle der ESBK bei der Einordnung
Die ESBK überwacht Schweizer Spielbanken und bildet damit den entscheidenden Bezugspunkt für ein online no deposit casino im Schweizer Markt. Für eine sachliche Prüfung sind insbesondere der zugelassene Betreiber und die Zugehörigkeit zum schweizerischen Konzessionssystem relevant. Die Konzessionsnummer eines lizenzierten Online-Glücksspielportals befindet sich normalerweise im Fussbereich der Website; autorisierte Betreiber werden zudem in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt.
Damit lässt sich die rechtliche Grundfrage von der späteren Bewertung einzelner Bonusbedingungen trennen. Ob ein Angebot als Bonus, als kostenloses Guthaben oder als Freispiele bezeichnet wird, ändert nichts an der Notwendigkeit eines zugelassenen Betreibers, einer zulässigen Kontoeröffnung und der Einhaltung der Altersgrenze. Die konkreten Bedingungen solcher Aktionen gehören dagegen in eine gesonderte Prüfung.
No-Deposit-Bonus: Bedingungen, Freispiele und tatsächlicher Wert
Ein No-Deposit-Bonus bezeichnet zunächst eine Werbeleistung, die ohne vorherige Einzahlung angeboten wird. Der Begriff sagt jedoch allein noch nicht, welchen wirtschaftlichen Wert die Aktion besitzt. Entscheidend ist, ob das Bonusguthaben direkt spielbar, nur für bestimmte Spiele verwendbar oder an weitere Umsatz- und Zeitbedingungen gebunden ist. Bei einem Angebot für ein Online-Casino in der Schweiz müssen deshalb Werbeversprechen, Teilnahmebedingungen und rechtlicher Status getrennt betrachtet werden.
Bonusguthaben Ein Geldbetrag, der als Spielguthaben zur Verfügung gestellt wird.
Freispiele Kostenlose Spielrunden für bestimmte Spiele.
Registrierungsaktion Ein Angebot, das als Gegenleistung für die Eröffnung eines Kontos erfolgt.
Was „ohne Einzahlung“ tatsächlich bedeutet
„Ohne Einzahlung“ beschreibt den Zugang zum Bonus, nicht automatisch dessen freie Verfügbarkeit. Eine Einzahlung ist für den Erhalt der Aktion möglicherweise nicht erforderlich; daraus folgt aber nicht, dass der Bonusbetrag ohne Einschränkung ausgezahlt werden kann. Die Bedingungen können festlegen, welche Spiele zugelassen sind, wie ein Bonus eingesetzt werden darf und welche Voraussetzungen vor einer Auszahlung erfüllt sein müssen.
Der Ausdruck ist daher enger zu lesen als eine allgemeine Zusage von kostenlosem Echtgeld. Ein Bonus ohne Einzahlung kann ein begrenztes Spielguthaben, eine Freispiele-Aktion oder eine andere Registrierungsleistung sein. Diese Formen sind nicht gleichwertig. Bereits die Bezeichnung „Bonus“ lässt offen, ob ein Geldbetrag, kostenlose Runden oder lediglich eine Teilnahmeberechtigung gemeint ist.
Für die Bewertung eines Angebots sind insbesondere folgende Angaben relevant:
- die Form der Leistung, also Bonusguthaben oder Freispiele;
- die zugelassenen Spiele und Einsatzarten;
- Umsatz- und Zeitbedingungen;
- mögliche Einschränkungen für die Auszahlung;
- die Regeln für bereits bestehende oder neu eröffnete Spielerkonten;
- die Identitätsprüfung vor einer Auszahlung.
Fehlen diese Angaben, lässt sich der praktische Wert nicht zuverlässig bestimmen. Eine auffällige Werbeüberschrift ersetzt keine vollständigen Teilnahmebedingungen.
Bonus, Freispiele und Registrierungsaktion
Ein No-Deposit-Bonus ist der Oberbegriff für eine Aktion ohne vorherige Einzahlung. Freispiele sind dagegen eine konkrete Ausgestaltung, bei der kostenlose Spielrunden im Mittelpunkt stehen. Eine Registrierungsaktion beschreibt wiederum den Zeitpunkt oder Anlass der Vergabe. Die drei Begriffe überschneiden sich, sind aber nicht austauschbar.
Eine Registrierung kann Voraussetzung für einen Bonus sein, ohne dass damit automatisch Freispiele verbunden sind. Umgekehrt können Freispiele als Teil einer Aktion angeboten werden, deren übrige Regeln sich aus den Bonusbedingungen ergeben. Für den tatsächlichen Wert ist deshalb nicht nur die Überschrift massgeblich, sondern die genaue Beschreibung der Leistung.
Bei kostenlosen Spins stellt sich etwa die Frage, ob nur die Runde kostenlos ist oder ob ein daraus entstehender Betrag weiteren Bedingungen unterliegt. Diese Auszahlungslogik gehört zur konkreten Nutzung der Freispiele und sollte nicht aus dem allgemeinen Begriff „No Deposit“ abgeleitet werden. Der wirtschaftliche Wert kann erst beurteilt werden, wenn die betreffende Aktion ihre Spiel- und Auszahlungsregeln offenlegt.
Bedingungen als Massstab des Werts
Der nominelle Bonusbetrag ist kein ausreichender Massstab. Ein kleinerer Bonus mit klaren und erfüllbaren Bedingungen kann praktisch relevanter sein als eine grössere Werbeangabe mit umfangreichen Einschränkungen. Besonders wichtig sind Umsatz- und Zeitbedingungen. Sie bestimmen, ob ein Bonus nur als vorübergehendes Spielguthaben dient oder unter welchen Voraussetzungen ein auszahlbarer Betrag entstehen kann.
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Auch Cashback-Angebote sind nicht ohne Weiteres mit einem No-Deposit-Bonus gleichzusetzen. Cashback kann sich auf Nettoverluste beziehen und niedrigeren oder einmaligen Umsatzbedingungen unterliegen. Damit wird deutlich, dass eine Rückerstattung, ein Bonusguthaben und Freispiele unterschiedliche Mechaniken besitzen. Eine gemeinsame Werbeformel kann diese Unterschiede verdecken.
Die Bedingungen sollten ausserdem erkennen lassen, ob die Aktion an bestimmte Spiele, Kontotypen oder eine einmalige Teilnahme gebunden ist. Werden solche Angaben nicht veröffentlicht, bleibt unklar, ob das Angebot tatsächlich genutzt werden kann und welchen Gegenwert es besitzt. Allgemeine Formulierungen wie „freies Spielen“ oder „echtes Bonusgeld“ beantworten diese Fragen nicht.
Rechtlicher Status vor der Bewertung
Die wirtschaftliche Betrachtung setzt voraus, dass das Angebot überhaupt von einem zulässigen Betreiber stammt. Das Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Die Durchführung jeglicher Art von Geldspielen ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Ein No-Deposit-Mechanismus hebt diese Anforderungen nicht auf.
Für die Prüfung eines Online-Casinos in der Schweiz sind die Angaben der Eidgenössischen Spielbankenkommission relevant. Die ESBK prüft den Antrag eines Casinos; bei erfüllten Kriterien wird die Lizenz ausgestellt. Autorisierte Casino-Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Die Lizenznummer eines lizenzierten Online-Glücksspielportals befindet sich normalerweise im Fussbereich der Website.
Eine bloss auf ein Bonusangebot ausgerichtete Darstellung reicht daher nicht aus. Fehlt ein Betreiber in der amtlichen Aufstellung oder ist die Herkunft des Angebots nicht nachvollziehbar, bleibt die Grundlage für eine Bewertung ungesichert. Die ESBK kann den Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen ausländischer oder ihre Herkunft verschleiernder Anbieter sperren. Das betrifft auch Angebote, die mit kostenlosen Boni werben.
Rechtlicher Status Ein No-Deposit-Angebot ersetzt niemals die erforderliche schweizerische Konzession eines Betreibers.
Der tatsächliche Wert eines No-Deposit-Bonus ergibt sich somit aus dem Zusammenspiel von Leistungsform, Nutzungsbedingungen, Auszahlungsregeln und überprüfbarem Betreiberstatus. Erst diese Trennung verhindert, dass eine werbliche Zahl oder die Bezeichnung „ohne Einzahlung“ mit einem frei verfügbaren Geldvorteil verwechselt wird.
Kostenlose Freispiele ohne Einzahlung: Nutzung und Auszahlungslogik
Kostenlose Freispiele ohne Einzahlung sind kein eigenständiges Zahlungsmittel, sondern eine begrenzte Spielberechtigung. Dabei wird ein bestimmtes Spiel oder eine festgelegte Anzahl von Runden freigeschaltet, ohne dass zuvor eine Einzahlung vorgenommen wurde. Der daraus entstehende Betrag ist zunächst lediglich ein angezeigtes Spielergebnis. Ob daraus auszahlbares Guthaben wird, hängt von der konkreten Ausgestaltung des Angebots und der anschliessenden Prüfung des Kontos ab.
Wie Freispiele technisch funktionieren
Bei einem Freispiel werden die Einsätze für die betreffenden Runden vom Betreiber übernommen oder dem Spielkonto als kostenlose Spielguthaben zugeordnet. Die Spielrunde selbst bleibt ein Online-Glücksspiel. Deshalb gelten auch für kostenlose Spins die allgemeinen Anforderungen des lizenzierten Spielbetriebs. Für sämtliche Casinospiele und Online-Spiele gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren.
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Ein Freispiel ohne Einzahlung bedeutet somit nicht, dass ein Konto ohne weitere Voraussetzungen genutzt werden kann. Die Aktion kann an ein bestimmtes Spiel, ein bestimmtes Konto oder eine gesonderte Freischaltung gebunden sein. Entscheidend ist, was in den Angebotsbedingungen zur Nutzung, zur Gutschrift und zur möglichen Auszahlung festgelegt wurde. Ohne diese Angaben lässt sich der wirtschaftliche Wert eines kostenlosen Spins nicht zuverlässig bestimmen.
Auch die technische Genehmigung des Spiels ist relevant. Die Eidgenössische Spielbankenkommission genehmigt jedes einzelne Online-Spiel und überwacht dabei unter anderem die Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Ein kostenloses Spielguthaben ist daher nicht allein anhand der Werbeaussage zu beurteilen. Massgeblich ist, ob die konkrete Spielumgebung innerhalb des bewilligten Schweizer Systems betrieben wird.
Von der Spielrunde zum auszahlbaren Betrag
Ein Gewinn, der während kostenloser Runden angezeigt wird, ist nicht automatisch frei verfügbares Geld. Zwischen dem Spielergebnis und einer Auszahlung können mehrere Bedingungen liegen. Dazu gehören die Frage, ob das Ergebnis als Echtgeldguthaben oder als Bonusguthaben geführt wird, ob eine weitere Nutzung des Betrags vorgesehen ist und ob eine Auszahlung erst nach einer Kontoprüfung möglich wird.
Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem Einsatzvorteil und dem Gewinn. Der kostenlose Spin übernimmt möglicherweise nur den Einsatz der Runde. Ein daraus entstandener Betrag kann danach einer gesonderten Logik unterliegen. Fehlen klare Angaben dazu, ob Gewinne aus den Freispielen direkt gutgeschrieben, erneut eingesetzt oder in ein anderes Guthaben übertragen werden, bleibt die Auszahlungsfähigkeit offen.
Eine seriöse Bewertung verlangt deshalb eine getrennte Betrachtung:
- Nutzung: Für welches Spiel und unter welchen Kontobedingungen gelten die Freispiele?
- Gutschrift: In welcher Form wird ein Ergebnis verbucht?
- Verfügbarkeit: Kann der Betrag sofort verwendet oder nur innerhalb der Aktion eingesetzt werden?
- Auszahlung: Welche Prüfung und welche weiteren Voraussetzungen gelten vor einer Auszahlung?
Diese Punkte dürfen nicht zu einer pauschalen Aussage über den Wert kostenloser Spins zusammengezogen werden. Ein sichtbarer Gewinnbetrag allein belegt weder eine sofortige Auszahlung noch einen sicheren finanziellen Vorteil.
Bedeutung der Betreiber- und Spielprüfung
Die Herkunft des Angebots beeinflusst die praktische Verwendbarkeit. Die Lizenznummer eines lizenzierten Online-Glücksspielportals befindet sich normalerweise im Fussbereich der Website. Sie ist jedoch nur ein erster Anhaltspunkt. Die konkrete Spielumgebung muss dem bewilligten Angebot entsprechen, und der Betreiber muss im schweizerischen System zugelassen sein.
Nicht bewilligte Online-Angebote werden von der ESBK und der Gespa in Sperrlisten geführt. Die ESBK kann den Zugang zu solchen Angeboten blockieren; Fernmeldedienstanbieterinnen müssen den Zugang zu gemeldeten Spielangeboten innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen sperren. Ein kostenloses Angebot verliert damit nicht nur seine praktische Verfügbarkeit, sondern steht auch ausserhalb des geschützten Rahmens des Schweizer Online-Glücksspiels.
Die Bezeichnung „free spins no deposit Schweiz“ beschreibt daher keine eigene rechtliche Kategorie. Sie sagt lediglich aus, dass Freispiele ohne vorgängige Einzahlung beworben werden und sich das Angebot an den Schweizer Markt richten soll. Für die Einordnung bleiben das zugelassene Online-Spiel, der bewilligte Betreiber und die konkreten Nutzungsregeln entscheidend.
Prüfung der Freispiele
- Ist das Spiel im Schweizer System genehmigt?
- Ist der Betreiber in der ESBK-Liste geführt?
- Sind die Auszahlungsbedingungen transparent beschrieben?
Wann die Auszahlung unklar bleibt
Unvollständige Bedingungen schaffen vor allem dort Probleme, wo die Werbung einen kostenlosen Gewinn hervorhebt, aber die anschliessende Behandlung des Guthabens nicht erläutert. Unklar bleibt dann, ob der Betrag tatsächlich auszahlbar ist oder nur innerhalb der Aktion verwendet werden kann. Ebenso lässt sich ohne transparente Angaben nicht feststellen, ob ein Gewinn verfällt, wenn die Freispiele nicht innerhalb der vorgesehenen Aktion genutzt werden.
Eine belastbare Aussage über einen auszahlbaren Betrag ist deshalb erst möglich, wenn die Angebotsseite die Gutschrift und den Auszahlungsweg eindeutig beschreibt. Fehlen diese Informationen, sollte der angezeigte Betrag nicht als gesichertes Echtgeld betrachtet werden. Kostenlose Spins können einen Zugang zu einzelnen Spielrunden eröffnen; sie ersetzen jedoch weder eine klare Regelung zur Auszahlung noch die Prüfung des zugelassenen Schweizer Angebots.
No-Deposit-Bonus bei der Registrierung und für bestehende Konten
Ein No-Deposit-Bonus kann an unterschiedlichen Zeitpunkten eines Kontoverhältnisses angeboten werden. Bei einem Registrierungsbonus ist die Eröffnung des Spielerkontos der auslösende Vorgang. Ein Angebot für Bestandskunden knüpft dagegen an ein bereits bestehendes Konto an. Diese zeitliche Unterscheidung ist wesentlich, weil aus der Bezeichnung allein weder die Berechtigung noch die Zulässigkeit des Angebots hervorgeht.
Boni im Online-Casino: Ein Überblick für die Schweiz
Bonus bei der Registrierung
Ein Bonus für die Registrierung wird typischerweise im Zusammenhang mit der Kontoeröffnung angekündigt. Die Registrierung schafft jedoch nicht automatisch einen Anspruch. Massgeblich ist, ob das Konto die Voraussetzungen des jeweiligen Angebots erfüllt und ob der Betreiber in der Schweiz zugelassen ist. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Damit ist ein Registrierungsbonus an ein rechtmässig eröffnetes Spielerkonto gebunden.
Die Prüfung des Betreibers steht zeitlich vor der Bewertung eines solchen Angebots. Die Eidgenössische Spielbankenkommission ist für die Lizenzierung von Online-Casinos zuständig. Sie prüft den Antrag eines Casinos; bei erfüllten Kriterien wird die Lizenz ausgestellt. Autorisierte Casino-Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Ein Eintrag in dieser Aufstellung ist daher eine sachliche Grundlage für die Betreiberprüfung, während eine Werbeaussage auf einer fremden Website dafür nicht genügt.
Auch die Identität des Kontoinhabers bleibt relevant. Ein legales Schweizer Online-Casino darf kein anonymes Echtgeldspiel ohne Identitätsprüfung ermöglichen. Vor einer ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Prüfung mit einem amtlichen Ausweis erforderlich. Die E-Mail-Verifizierung kann Bestandteil des Registrierungsablaufs sein, ersetzt aber nicht die vollständige Identitätsprüfung. Ein als „No-Deposit-Bonus für die Registrierung“ bezeichnetes Angebot darf daher nicht als Umgehung dieser Kontrollen verstanden werden.
Identitätsprüfung Vor einer Auszahlung ist bei Schweizer Online-Casinos eine vollständige KYC-Prüfung mit einem amtlichen Ausweis zwingend erforderlich.
Angebote für bestehende Konten
Ein No-Deposit-Bonus für Bestandskunden richtet sich an Personen, deren Spielerkonto bereits eröffnet wurde. Der Zeitpunkt der Kontoeröffnung ist in diesem Fall nicht der unmittelbare Auslöser. Entscheidend ist vielmehr, ob der Betreiber das Angebot für bereits registrierte Konten vorsieht und welche Konten als berechtigt gelten. Ohne veröffentlichte Angebotsbedingungen lässt sich aus der Bezeichnung „für Bestandskunden“ kein Anspruch ableiten.
Besondere Vorsicht ist bei Mitteilungen per E-Mail oder im Kundenkonto erforderlich. Ein Bonuscode für Bestandskunden kann als Zugangsmittel zu einer Aktion dienen, doch der Code allein weist weder die Berechtigung des Kontos noch die Zulassung des Anbieters nach. Vor einer Nutzung sind deshalb der Betreiber, die Konzessionsnummer und der Eintrag in der amtlichen ESBK-Aufstellung zu prüfen. Das gilt auch dann, wenn die Nachricht einen No-Deposit-Bonus ausdrücklich als kostenlos darstellt.
Abgrenzung nach dem Zeitpunkt
Registrierungsangebote und Bestandskundenaktionen unterscheiden sich somit vor allem durch den Zeitpunkt der Vergabe:
- Beim Registrierungsbonus steht die neu eröffnete Kontoverbindung im Mittelpunkt.
- Bei einem Angebot für Bestandskunden besteht das Konto bereits.
- Eine E-Mail oder ein Bonuscode kann die Aktion ankündigen, begründet aber für sich allein keinen Nachweis der Berechtigung.
- Die Zulassung des Betreibers und die rechtmässige Führung des Spielerkontos bleiben in beiden Fällen erforderlich.
Die ESBK genehmigt zudem jedes einzelne Online-Spiel und überwacht Software, Finanztransaktionen sowie Spielerschutzmassnahmen. Deshalb ist nicht nur der Name einer Aktion zu betrachten. Entscheidend ist, ob das Angebot innerhalb eines zugelassenen Schweizer Online-Casinos erscheint und an ein ordnungsgemäss geprüftes Konto geknüpft ist. Beträge, Bedingungen oder eine angebliche automatische Gutschrift lassen sich ohne die konkreten, veröffentlichten Angebotsangaben nicht verlässlich beurteilen.
Freispiele, Freispiele-Aktionen und wiederkehrende No-Deposit-Angebote
Freispiele ohne Einzahlung werden nicht nur als einmalige Registrierungsgutschrift beworben. Manche Aktionen sind zeitlich begrenzt, andere kehren in einem festen Rhythmus zurück. Formulierungen wie «tägliche Freispiele», «wöchentliche Freispiele» oder «50 Freispiele ohne Einzahlung» beschreiben zunächst lediglich die Angebotsform. Sie sagen noch nicht aus, wie lange die Aktion läuft, für welche Konten sie gilt oder welchen wirtschaftlichen Wert die Spins haben.
Wiederkehrende und zeitlich begrenzte Aktionen
Bei wiederkehrenden Aktionen ist zwischen einem dauerhaft angelegten Bonusmodell und einer befristeten Kampagne zu unterscheiden. Ein Hinweis auf tägliche Freispiele kann bedeuten, dass eine Aktion regelmässig neu bereitgestellt wird. Ebenso kann er lediglich auf einen einzelnen Tageszeitraum innerhalb einer Promotion verweisen. Ohne veröffentlichte Aktionsbedingungen bleibt offen, ob die Freispiele automatisch erscheinen, ob eine Aktivierung erforderlich ist oder ob die Teilnahme auf bestimmte Spielangebote beschränkt wird.
Zeitlich begrenzte Freispiele-Aktionen können zudem während ihrer Laufzeit angepasst oder beendet werden. Für die Beurteilung zählt deshalb die zum Zeitpunkt der Anzeige geltende Fassung der Bedingungen. Eine beworbene Anzahl kostenloser Spins ist als nominelle Leistung zu lesen, nicht als Aussage über einen sicheren Geldgewinn. Gerade bei Angaben wie «50 Freispiele ohne Einzahlung» muss ersichtlich sein, ob damit eine einmalige Zuteilung, mehrere Tagespakete oder eine maximale Gesamtzahl gemeint ist.
Was die Angebotsform nicht beantwortet
Die Bezeichnung «No-Deposit-Freespins» grenzt die Aktion von einem Bonus ab, der eine Einzahlung voraussetzt. Sie klärt jedoch nicht automatisch die weiteren Modalitäten. Entscheidend sind insbesondere der Geltungszeitraum, die betroffenen Spiele, die Aktivierungsweise und die Behandlung nicht genutzter Freispiele. Diese Angaben gehören in die Aktionsbedingungen und dürfen nicht aus der Werbeformulierung abgeleitet werden.
Unterscheidung der Angebote Einige Aktionen sind zeitlich begrenzt, während andere in einem festen Rhythmus wie täglich oder wöchentlich zurückkehren.
Die Bezeichnung «No-Deposit-Freespins» klärt nicht die Geltungszeiträume oder die Aktivierungsweise der jeweiligen Aktion.
Auch wiederkehrende Cashback-Angebote folgen einer eigenen Logik und sind nicht mit kostenlosen Spins gleichzusetzen. Cashback kann sich auf Nettoverluste beziehen und niedrigeren oder einmaligen Umsatzbedingungen unterliegen. Eine Freispiele-Aktion darf daher nicht mit einer Verlusterstattung gleichgesetzt werden, selbst wenn beide Angebote im selben Bonusbereich erscheinen.
Prüfung der konkreten Aktion
Für Schweizer Angebote bleibt neben der Angebotsform die technische Zuordnung zum zugelassenen Online-Spiel relevant. Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel und überwacht Software, Finanztransaktionen sowie Spielerschutzmassnahmen. Eine Aktion, die ein bestimmtes Spiel nennt, sollte deshalb mit dem tatsächlich angebotenen und genehmigten Spiel übereinstimmen.
Die Betreiberangaben lassen sich anhand der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK abgleichen. Bei einem lizenzierten Online-Glücksspielportal befindet sich die Lizenznummer normalerweise im Fussbereich der Website. Diese Prüfung ersetzt keine Lektüre der Aktionsbedingungen, trennt aber eine nachvollziehbar dokumentierte Promotion von einer blossen Werbeaussage.
Neue No-Deposit-Casinos im schweizerischen Lizenzsystem
Die Bezeichnung „neu“ beschreibt bei einem No-Deposit-Angebot nicht automatisch einen neu lizenzierten Betreiber. Sie kann sich auf eine neue Website, eine neue Online-Erweiterung eines bestehenden Casinos oder lediglich auf eine neu beworbene Aktion beziehen. Für den Schweizer Markt ist deshalb zunächst die rechtliche Einordnung entscheidend, nicht die werbliche Darstellung des Angebots.
Was bei einem neuen Angebot geprüft werden kann
Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) ist für die Lizenzierung von Online-Casinos zuständig. Eine Spielbankenkonzession wird hingegen vom Bundesrat vergeben; dabei legt der Bundesrat auch die Anzahl der Konzessionen fest. Ein Betreiber kann den Online-Betrieb nicht unabhängig von einer stationären Spielbank aufnehmen. Eine Konzessionserweiterung für das Internet kommt nur für Betreiber infrage, die bereits über eine Konzession für eine stationäre Spielbank verfügen.
Neue Online-Casinos mit Startguthaben Schweiz
Damit lässt sich der Begriff „neues Online-Casino“ sachlich eingrenzen. Als neu kann ein Angebot etwa dann erscheinen, wenn eine bereits konzessionierte Schweizer Spielbank ihren Online-Betrieb neu aufnimmt oder eine neue Plattform unter bestehender Konzessionsstruktur veröffentlicht wird. Aus der Neuheit einer Website folgt jedoch keine eigenständige Berechtigung und auch kein Nachweis dafür, dass ein No-Deposit-Bonus zulässig ist.
Öffentliche Prüfung statt Rangliste
Eine belastbare Rangliste neuer No-Deposit-Casinos lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht ableiten. Massgeblich ist, ob der Betreiber in der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt wird und ob die Website eine Konzessionsnummer angibt. Fehlen diese Angaben, bleibt die rechtliche Einordnung offen. Ein ausländischer Anbieter oder eine Plattform, die ihre Herkunft verschleiert, wird durch die Bezeichnung „neu“ nicht zu einem Schweizer Online-Casino.
Auch ein beworbener Bonus ersetzt keine Prüfung des einzelnen Angebots. Entscheidend ist, welchem konzessionierten Betreiber die Plattform zugeordnet ist und ob das beworbene Online-Spiel innerhalb der genehmigten Struktur angeboten wird. Die ESBK genehmigt Online-Spiele einzeln. Deshalb genügt es nicht, nur den Namen eines Casinos oder die Gestaltung einer Bonusseite zu betrachten.
Neue No-Deposit-Angebote sollten somit als Kombination aus Betreiber, Konzessionserweiterung und genehmigtem Online-Spiel verstanden werden. Erst diese drei Ebenen ermöglichen eine sachliche Einordnung; eine blosse Werbeaussage über ein „neues“ Casino liefert dafür keinen ausreichenden Beleg.
No-Deposit-Boni in Euro: Was die Betragsangabe tatsächlich aussagt
Eine Angabe wie „25 Euro ohne Einzahlung“ bezeichnet zunächst nur den nominellen Wert einer Werbeaktion. Sie bedeutet nicht automatisch, dass dieser Betrag frei verfügbar auf dem Spielerkonto liegt oder ohne weitere Voraussetzungen ausgezahlt werden kann. Ebenso kann die Bezeichnung „50 Freispiele ohne Einzahlung“ eine kostenlose Spielmöglichkeit meinen, ohne dass daraus ein entsprechendes Guthaben in Euro entsteht.
Nomineller Wert Beispiel: 25 Euro
Art der Leistung Bonus oder Freispiele
Rechtliche Basis Schweizer Konzession erforderlich
Nomineller Betrag und tatsächlicher Wert
Bei einem Euro-Betrag ist zwischen dem beworbenen Bonuswert und dem wirtschaftlichen Nutzen zu unterscheiden. Der Nennwert beschreibt, welchen Betrag die Promotion aus Sicht des Anbieters repräsentiert. Ob daraus ein auszahlbarer Vorteil entsteht, hängt von den konkreten Angebotsbedingungen ab. Die Betragsangabe allein enthält keine Aussage über die Verfügbarkeit, die Nutzung oder eine spätere Auszahlung.
Auch die Währung kann die Einordnung erschweren. Ein in Euro formulierter Bonus ist nicht ohne Weiteres mit einem in der Schweiz geführten Spielerkonto gleichzusetzen. Entscheidend bleibt, wie der Betreiber den Bonus verbucht, welche Kontowährung gilt und welche Bedingungen für die Verwendung festgelegt sind. Ohne diese Angaben lässt sich der Euro-Betrag nicht als sicherer Geldwert interpretieren.
Bei kostenlosen Spins ist die Differenz noch deutlicher. Die Zahl der Freispiele bezeichnet eine Spielaktion, nicht zwingend ein Euro-Guthaben. Ein Betrag wie 50 kann daher entweder einen nominellen Bonuswert oder eine Anzahl von Drehungen meinen. Beide Angaben sind inhaltlich verschieden und sollten nicht miteinander gleichgesetzt werden.
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Rechtliche Aussagekraft der Werbung
Die Betragsangabe macht ein Angebot nicht automatisch zulässig. Nach dem Geldspielgesetz sind Geldspiele, bei denen gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht, grundsätzlich erfasst. Die Durchführung solcher Spiele ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Ein hoher oder klar ausgewiesener Bonusbetrag ersetzt daher keine rechtliche Grundlage.
Für ein Schweizer Online-Glücksspielportal ist die Lizenznummer ein wesentliches Prüfsignal. Sie befindet sich normalerweise im Fußbereich der Website. Fehlt diese Angabe oder bleibt unklar, welchem konzessionierten Betreiber das Angebot zugeordnet ist, besitzt der beworbene Euro-Betrag keine eigenständige Aussagekraft über die Zulässigkeit.
Damit sind „25 Euro“ und „50 Freispiele“ vor allem Werbeangaben. Erst die Identität des Betreibers und die vollständigen Bedingungen zeigen, welchen konkreten Wert die jeweilige Promotion im Schweizer Markt tatsächlich haben kann.
Mit kostenlosen Spins echtes Geld gewinnen: Grenzen der Werbeaussage
Kostenlose Spins ohne Einzahlung können werblich den Eindruck erwecken, daraus lasse sich echtes Geld erzielen. Diese Aussage ist jedoch keine Gewinnprognose. Ob überhaupt ein auszahlbarer Betrag entstehen kann, hängt von den jeweiligen Angebotsbedingungen, der technischen Abwicklung und der rechtlichen Zulässigkeit des Angebots ab. Aus der Bezeichnung „free spins“ folgt weder ein bestimmter Geldwert noch ein Anspruch auf eine Auszahlung.
Online-Casinos ohne Limit in der Schweiz: Recht
Das Schweizer Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Auch ein kostenloser Spin steht daher nicht ausserhalb jeder rechtlichen Betrachtung, wenn damit ein geldwerter Vorteil beworben wird. Die Durchführung von Geldspielen ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Eine Werbeaussage über mögliche Gewinne ersetzt somit keine Bewilligung und sagt nichts über die Zulässigkeit des anbietenden Portals aus.
Hinzu kommt die Altersgrenze: Für Casinospiele und Online-Spiele gilt in der Schweiz ein Mindestalter von 18 Jahren. Eine Werbung, die kostenlose Spiele als allgemein zugänglich darstellt oder Minderjährige anspricht, steht damit im Widerspruch zum geltenden Rahmen. Entscheidend ist nicht allein, ob für den einzelnen Spin keine Einzahlung verlangt wird, sondern auch, wie das Angebot präsentiert und technisch umgesetzt wird.
Besonders kritisch sind Formulierungen wie „garantierter Gewinn“, „risikofreies Spielen“ oder „beste Methode zum Gewinnen“. Solche Versprechen sind unseriös und können irreführend sein. Ein kostenloser Spin beseitigt weder die Zufallsabhängigkeit des Spiels noch schafft er eine verlässliche Gewinnchance. Ebenso lässt sich aus einem beworbenen möglichen Geldbetrag nicht ableiten, dass dieser tatsächlich ausgezahlt wird.
Wichtige Erkenntnisse
- Werbeversprechen ersetzen keine rechtliche Konzession.
- Der wirtschaftliche Wert hängt massgeblich von den Umsatzbedingungen ab.
- Nur lizenzierte Betreiber sind für den Schweizer Markt zulässig.
- Ein Bonuscode ist kein Ersatz für die Identitätsprüfung.
Die sachlich korrekte Aussage bleibt deshalb begrenzt: Kostenlose Spins können einen möglichen Geldgewinn in Aussicht stellen, sofern das Angebot rechtmässig ist und seine Bedingungen dies vorsehen. Ein konkreter Gewinn, eine Auszahlung oder ein risikofreies Ergebnis folgt daraus nicht.
Casino-No-Deposit-Codes: Einlösung und Verifizierung
Ein Casino-No-Deposit-Code ist kein eigenständiger Anspruch auf eine Auszahlung, sondern ein Zugangsmittel zu einer bestimmten Aktion. Seine Eingabe kann technisch nur dann verarbeitet werden, wenn das Konto beim betreffenden Betreiber berechtigt ist und die Aktion noch angeboten wird. Der Code ersetzt weder die Kontoeröffnung noch die Identitätsprüfung.
Formale Prüfung vor der Einlösung
Vor der Eingabe sind zunächst die Angaben des Online-Casinos zu prüfen. Ein lizenziertes Schweizer Portal muss seine Konzessionsnummer angeben; sie befindet sich normalerweise im Fußbereich der Website. Zusätzlich ist zu klären, ob der Betreiber in der öffentlichen Aufstellung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) geführt wird. Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel und überwacht dabei unter anderem Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen.
Beste Online-Casinos ohne LUGAS in der Schweiz
Für ein Online-Spielerkonto gelten persönliche Voraussetzungen. Es darf nur für eine volljährige Person mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Ein Code kann diese Anforderungen nicht umgehen. Auch eine bereits erfolgte Registrierung bedeutet nicht, dass die Identität abschließend bestätigt wurde oder jede Promotion automatisch zugänglich ist.
Eingabe und Nachweis
Die Schreibweise des Codes muss mit der veröffentlichten Angabe übereinstimmen. Massgeblich ist jedoch nicht allein die technische Annahme des Codes. Entscheidend bleibt, ob der Betreiber die Aktion dem Konto tatsächlich zuordnet und die Teilnahmebedingungen erfüllt sind. Eine Fehlermeldung, eine nicht verbuchte Aktion oder eine spätere Ablehnung sollte dokumentiert und beim Betreiber geklärt werden.
Bei einer Auszahlung kann eine Identitätsprüfung erforderlich sein. Aus einem akzeptierten Code folgt daher weder ein anonymes Echtgeldspiel noch ein Anspruch auf sofortige Auszahlung. Die formale Prüfung des Kontos und die Einhaltung der Vorgaben des lizenzierten Betreibers bleiben unabhängig von der Codeeingabe bestehen. Begriffe wie „garantierter Gewinn“ oder „risikofreies Spielen“ sind in diesem Zusammenhang keine sachliche Beschreibung eines Codes, sondern irreführende Werbeaussagen.
No-Deposit-Bonuscodes für bestehende Kontoinhaber
Wer nach den besten Online-Casinos in der Schweiz mit No-Deposit-Bonus 2026 sucht, sollte zunächst auf die rechtliche Grundlage des Angebots achten. Diese Übersicht ordnet die Anbieter nach ihrer jeweils genannten ESBK-Konzessionserweiterung oder Online-Konzession ein.
1. Swiss4Win.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano. Damit ist der Anbieter in dieser Übersicht auf eine klar benannte Schweizer Casinobasis bezogen.
2. Casino777.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos aufgeführt. Die genannte Konzessionsgrundlage macht den Schweizer Bezug des Angebots deutlich.
3. SwissCasinos.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch basiert laut den vorliegenden Angaben auf einer ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Dadurch ist der Anbieter einer konkret benannten Schweizer Casinogesellschaft zugeordnet.
4. Jackpots.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden verbunden. Der Anbieter fällt damit durch seine ausgewiesene Schweizer Konzessionsgrundlage auf.
5. 7Melons.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch wird über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern geführt. Die Zuordnung verweist auf eine konkret benannte Schweizer Casinobasis.
6. Pasino.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin. Hervorgehoben wird damit eine spezifisch bezeichnete Konzession mit Bezug zu einem Schweizer Casino.
7. MyCasino.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern gelistet. Der Anbieter ist dadurch einer namentlich genannten Schweizer Casinoinstitution zugeordnet.
8. StarVegas.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch wird auf Basis einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken aufgeführt. Diese Angabe unterstreicht den ausgewiesenen Schweizer Konzessionsbezug.
9. CasiNeo.ch
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Damit ist für diesen Anbieter ausdrücklich eine Online-Konzession mit Schweizer Casinobezug angegeben.
10. Admiral.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio verbunden. Der Anbieter ist somit auf eine konkret benannte Schweizer Konzessionsgrundlage bezogen.
Ein No-Deposit-Code für bestehende Kontoinhaber ist keine allgemeine Einladung zur Kontoeröffnung. Er richtet sich an ein bereits angelegtes Spielerkonto und kann deshalb nur im Zusammenhang mit dessen Status geprüft werden. Entscheidend ist zunächst, ob das Konto den schweizerischen Voraussetzungen entspricht: Es darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Ein Code verändert diese Anforderungen nicht.
Berechtigung des Kontos
Die Bezeichnung „für bestehende Kontoinhaber“ kann unterschiedliche Zugangskriterien verdecken. Ein Code kann an ein bestimmtes Konto, eine begrenzte Nutzergruppe oder eine direkte Mitteilung des Betreibers gebunden sein. Ohne veröffentlichte Teilnahmebedingungen lässt sich daher nicht feststellen, ob jeder registrierte Kontoinhaber oder nur ein ausdrücklich berechtigtes Konto erfasst ist. Der Code selbst ist kein Nachweis für eine Berechtigung.
Vor einer Nutzung ist ausserdem der Betreiber einzuordnen. Autorisierte Casino-Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Fehlt ein Anbieter in dieser Aufstellung, belegt der Besitz eines Bonuscodes keine Zulässigkeit des Angebots. Ein bestehendes Konto kann die erforderliche Bewilligung des Betreibers nicht ersetzen.
Abgrenzung zur Registrierung
Ein Bonus, der ausschliesslich bei der Registrierung vergeben wird, knüpft an die Eröffnung eines neuen Kontos an. Ein Code für bestehende Kontoinhaber setzt dagegen ein bereits vorhandenes Konto voraus. Diese Unterscheidung betrifft den Zeitpunkt und die Zielgruppe der Aktion, nicht automatisch deren konkrete Bedingungen. Die Bezeichnung „bestehende Kontoinhaber“ lässt daher weder auf eine Auszahlung noch auf eine bestimmte Bonusform schliessen.
Besondere Vorsicht ist bei gesperrten Konten erforderlich. Spieler können sich temporär oder permanent über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos sperren lassen. Ein solcher Status wird durch einen No-Deposit-Code nicht aufgehoben. Eine Werbenachricht oder ein zugesandter Code ist somit kein Beleg dafür, dass eine Teilnahme tatsächlich zulässig ist. Entscheidend bleiben der Kontostatus, die Berechtigung der Person und die Aufnahme des Betreibers in die amtliche ESBK-Aufstellung.
Wer ist für die Lizenzierung von Online-Casinos in der Schweiz verantwortlich?
Für die Lizenzierung ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) zuständig. Der Bundesrat vergibt die Spielbankenkonzessionen, während die ESBK die Gesuche prüft und den Casinobetrieb beaufsichtigt.
Wie unterscheiden sich ein Online-Casino-Bonus und Freispiele?
Ein Bonus kann als Spielguthaben oder als andere Registrierungsleistung gewährt werden, während Freispiele kostenlose Spielrunden darstellen. Für den tatsächlichen Wert sind insbesondere die erlaubten Spiele, Umsatz- und Zeitbedingungen sowie die Auszahlungsvoraussetzungen entscheidend.
Kann ich auf Casinos in Übersee zugreifen?
Ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz sind für Online-Geldspiele in der Schweiz nicht zugelassen. Die ESBK kann den Zugang zu nicht bewilligten Angeboten sperren; Fernmeldedienstanbieterinnen müssen gemeldete Angebote innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen blockieren.
Was passiert, wenn ich die Bonusbedingungen nicht erfülle?
Dann kann der Bonus möglicherweise nicht ausgezahlt werden. Vor der Teilnahme sollten Sie deshalb die zugelassenen Spiele, Umsatz- und Zeitbedingungen sowie die Regeln für die Auszahlung prüfen.
Was passiert, wenn ich in einem gesperrten Casino spiele?
Ein gesperrtes Casino gehört zu den nicht bewilligten Online-Angeboten, deren Zugang die ESBK blockieren kann. Spielen Sie daher nur bei Betreibern, die in der öffentlich einsehbaren Aufstellung der ESBK geführt werden.
Wie kann man sich selbst schützen?
Sie können sich temporär oder permanent selbst sperren lassen; die Sperre gilt über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos. Eine freiwillige Spielsperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden.
Was bedeutet Spielerschutz konkret?
Zum Spielerschutz gehören unter anderem die Altersgrenze von 18 Jahren, die Prüfung von Spielerkonten und Massnahmen gegen nicht bewilligte Angebote. Die ESBK überwacht zudem die Einhaltung der Spielerschutzmassnahmen und führt Sperrlisten.
Erstellt von der Redaktion von „Casino Ohne Lizenz“.