90 Tage Qualifikationszeitraum im Casino Schweiz
Die wichtigsten Regeln zu Aktivierung, Fristablauf, Umsatzbedingungen und möglicher Annullierung von Bonus und Gewinnen.

Was ein 90-tägiger Qualifikationszeitraum beim Casino-Bonus bedeutet
Ein 90-tägiger Qualifikationszeitraum bezeichnet beim Casino-Bonus die Zeitspanne, in der eine Promotion aktiv genutzt werden kann. Entscheidend ist dabei nicht die blosse Anzeige eines Angebots, sondern der in den Bedingungen festgelegte Zeitraum zwischen Aktivierung und Ablauf. Innerhalb dieser Frist muss die jeweilige Teilnahmevoraussetzung erfüllt werden, sofern der Bonus nicht ausdrücklich ohne Umsatzbedingungen ausgestaltet ist. Nach dem Ende der Frist verändert sich der Status des Bonus: Der Bonusbetrag und zugehörige Gewinne können annulliert werden, während die eigene Einzahlung bestehen bleibt.
Die Bezeichnung „Qualifikationszeitraum“ ist deshalb präziser als eine allgemeine Angabe wie „90 Tage gültig“. Sie beschreibt nicht zwingend die gesamte Lebensdauer eines Spielerkontos und auch nicht die Dauer einer Mitgliedschaft. Gemeint ist eine an eine bestimmte Promotion gebundene Frist. Sie beginnt je nach Regelwerk mit der Aktivierung, der Einzahlung, der Gutschrift des Bonus oder einem anderen ausdrücklich genannten Ereignis. Ohne diese Angabe lässt sich der Beginn nicht zuverlässig bestimmen.
Die Frist als verbindliches Zeitfenster
Ein Bonus mit einer Frist von 90 Tagen eröffnet ein klar abgegrenztes Zeitfenster. Dieses Zeitfenster ist weder eine unverbindliche Empfehlung noch eine Zusage, dass ein nicht genutzter Bonus später wieder verfügbar bleibt. Die Bedingungen können festlegen, wann die Frist beginnt und wann sie endet. Ebenso kann geregelt sein, ob die Frist nach Kalendertagen oder anhand eines konkreten Zeitpunkts berechnet wird. Für die praktische Einordnung muss daher zwischen dem Umfang der Frist und ihrem Startpunkt unterschieden werden.
Diese Übersicht hilft dabei, Anbieter im Kontext des Themas „freie 90 Tage Qualifikationszeitraum Casino Schweiz 2026“ anhand ihrer bekannten ESBK-Lizenz einzuordnen. So lässt sich die rechtliche Grundlage des jeweiligen Angebots auf einen Blick prüfen.
1. Swiss4Win.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung von Casinò Lugano. Damit ist der Anbieter im Rahmen dieser lizenzierten Schweizer Casino-Struktur einzuordnen.
2. Casino777.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos verbunden. Dieser Lizenzbezug macht den Anbieter für die Einordnung Schweizer Online-Casino-Angebote relevant.
3. SwissCasinos.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG (Pfäffikon). Der Anbieter ist damit einer konzessionierten Schweizer Casino-Struktur zugeordnet.
4. Jackpots.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden gekennzeichnet. Dieser Bezug bildet das wesentliche Merkmal für seine Aufnahme in die Übersicht.
5. 7Melons.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Der Anbieter lässt sich dadurch einer offiziell konzessionierten Schweizer Casino-Struktur zuordnen.
6. Pasino.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch ist mit der ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin verbunden. Diese konkrete Konzessionsangabe ist das zentrale Merkmal des Anbieters.
7. MyCasino.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern. Der Lizenzbezug liefert den maßgeblichen Anhaltspunkt für die Einordnung des Angebots.
8. StarVegas.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken gekennzeichnet. Damit gehört der Anbieter in den Kontext konzessionierter Schweizer Casino-Angebote.
9. CasiNeo.ch
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Diese ausdrücklich ausgewiesene Online-Konzession ist sein wesentliches Merkmal in der Übersicht.
10. Admiral.ch
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio verbunden. Dieser Lizenzbezug kennzeichnet den Anbieter innerhalb der Schweizer Casino-Landschaft.
Ein Beispiel verdeutlicht den Unterschied: Wird ein Bonus unmittelbar bei der Aktivierung mit einer Frist von 90 Tagen versehen, zählt die Aktivierung als maßgeblicher Ausgangspunkt. Wird dagegen eine Einzahlung als auslösendes Ereignis genannt, beginnt die Frist nicht zwingend bereits bei der Registrierung. Beide Modelle führen zu einem 90-tägigen Zeitraum, setzen aber an unterschiedlichen Zeitpunkten an. Die Zahl allein beantwortet deshalb nicht die Frage, wie lange der Bonus tatsächlich zur Verfügung steht.
Auch eine vorzeitige Beendigung ist möglich, wenn die Bedingungen dies vorsehen. Eine Auszahlung, ein Verzicht auf die Promotion oder ein Verstoß gegen die Bonusregeln kann den Bonusstatus beeinflussen. Der zeitliche Rahmen ist somit nur ein Bestandteil des Regelwerks. Er legt fest, bis wann die Qualifikation möglich ist, ersetzt aber nicht die übrigen Teilnahmebedingungen.
Einordnung gegenüber kürzeren Bonusfristen
Eine 90-tägige Frist ist im Vergleich zu vielen anderen Bonusfristen lang. In einer einzelnen Auswertung zu Casino-Boni werden als mögliche Umsatzfristen je nach Bonus 7, 14 bis 21 oder 30 Tage genannt; Fristen von 60 Tagen und mehr werden dort als selten beschrieben. Diese Einordnung stammt aus einem profilbezogenen Bonusüberblick und ist daher keine verbindliche Marktregel. Sie zeigt lediglich, wie ein 90-tägiger Zeitraum im Verhältnis zu häufig genannten kürzeren Fristen eingeordnet werden kann.
Boni im Online-Casino: Ein Überblick für die Schweiz · 40 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz
Ein weiterer fachbezogener Überblick bezeichnet eine Gültigkeitsdauer von 7 bis 14 Tagen als fair und eine Frist von 24 Stunden als unangemessen kurz. Auch diese Aussage ist eine Bewertung der betreffenden Quelle und keine gesetzliche Vorgabe für sämtliche Schweizer Online-Casinos. Sie macht jedoch den praktischen Unterschied zwischen einem kurzen und einem langen Zeitfenster sichtbar. Ein Zeitraum von 90 Tagen lässt mehr zeitliche Planung zu als eine Promotion, deren Gültigkeit bereits nach kurzer Zeit endet.
Die Frist allein bestimmt allerdings nicht, ob ein Bonus vorteilhaft ist. Ein längeres Zeitfenster kann die Nutzung erleichtern, wenn die Voraussetzungen über mehrere Wochen verteilt erfüllt werden dürfen. Es kann zugleich mit weiteren Einschränkungen verbunden sein, etwa mit einem bestimmten Startpunkt, einem Ausschluss einzelner Spiele oder einer Regel, nach der die Promotion bei einer Auszahlung endet. Die Dauer ist daher zunächst eine neutrale Eigenschaft des Angebots.
Beginn, Ablauf und maßgeblicher Zeitpunkt
Für die Bewertung eines 90-tägigen Qualifikationszeitraums sind drei Zeitpunkte voneinander zu trennen:
- Aktivierung: Der Bonus wird im Konto angenommen oder durch eine Aktion freigeschaltet.
- Nutzungsphase: Die Promotion kann innerhalb des festgelegten Zeitfensters verwendet werden.
- Ablauf: Die Gültigkeitsfrist endet; nicht erfüllte Voraussetzungen können danach nicht mehr nachgeholt werden.
Welche dieser Handlungen den Fristbeginn auslöst, muss aus den Bonusbedingungen hervorgehen. Eine allgemeine Aussage, dass jeder 90-Tage-Bonus ab Registrierung läuft, wäre deshalb nicht belastbar. Ebenso wenig genügt die Darstellung eines Angebots in einer Werbefläche, wenn die vollständigen Bedingungen einen anderen Beginn nennen.
Der Ablauf kann an ein Datum, eine Uhrzeit oder einen automatisch berechneten Zeitpunkt geknüpft sein. Fehlt eine klare Angabe, bleibt offen, wann die Frist endet. Gerade bei langen Zeiträumen kann eine solche Unklarheit zu einer falschen Einschätzung führen, weil der Bonus im Konto möglicherweise früher abläuft als erwartet. Eine nachvollziehbare Darstellung sollte deshalb mindestens den Fristbeginn, die Dauer und die Folgen des Ablaufs nennen.
Was nach Ablauf geschieht
Nach Ablauf der Gültigkeitsfrist verfallen Bonus und zugehörige Gewinne, sofern die Bedingungen keine abweichende Regelung vorsehen. Die Einzahlung bleibt davon getrennt. Diese Unterscheidung ist wesentlich: Das Ende der Promotion bedeutet nicht automatisch, dass das eingezahlte Geld ebenfalls verschwindet. Es betrifft zunächst den Bonusbestand und die Gewinne, die nach den Bonusregeln daran gekoppelt sind.
Bonusverlust Nach Ablauf der Frist können der Bonusbetrag und alle damit erzielten Gewinne annulliert werden.
Die Annullierung kann auch dann eintreten, wenn bereits ein Teil der Voraussetzungen erfüllt wurde. Ein teilweise genutzter Bonus wird nicht allein deshalb zu echtem Guthaben, weil die Promotion über einen längeren Zeitraum verfügbar war. Maßgeblich bleibt, ob die Bedingungen innerhalb der Frist vollständig erfüllt wurden. Ein 90-tägiger Zeitraum verlängert also die Möglichkeit zur Qualifikation, beseitigt aber nicht die Konsequenz eines unvollständigen Ablaufs.
Auch Freispiele können einer eigenen Frist unterliegen. Für Freispiele werden in den vorliegenden Vorgaben kurze Nutzungsfristen von 24 bis 72 Stunden genannt. Daraus folgt, dass ein Casino verschiedene Fristen miteinander verbinden kann: Der übergeordnete Bonus kann eine lange Qualifikationsdauer haben, während ein zugehöriges Freispielelement früher verfällt. Die Aussage „90 Tage gültig“ beschreibt dann nicht automatisch jede einzelne Leistung innerhalb des Bonuspakets.
Qualifikationszeitraum und Auszahlung
Eine Auszahlung kann an zusätzliche Voraussetzungen gebunden sein. Dazu gehört insbesondere die Identitätsverifizierung. Eine Auszahlung ist erst nach erfolgter Identitätsverifizierung möglich. Diese Prüfung ist vom Ablauf der Bonusfrist zu unterscheiden. Der Besitz eines aktiven Bonus bedeutet daher nicht, dass eine Auszahlung ohne weitere Prüfung sofort vorgenommen werden kann.
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Ebenso kann eine Auszahlung die Promotion beenden oder den Bonusstatus verändern, wenn dies in den Bedingungen festgelegt ist. Ein langer Zeitraum sollte deshalb nicht als uneingeschränkte Verfügung über das Bonusguthaben verstanden werden. Die Auszahlung, die Identitätsprüfung und die Bonusbedingungen greifen in unterschiedliche Bereiche ein und müssen getrennt gelesen werden.
Für Schweizer Online-Spielbankenspiele gilt zudem ein besonderer rechtlicher Rahmen. Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Die ESBK prüft die entsprechenden Anträge; autorisierte Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung geführt. Diese rechtliche Einordnung betrifft die Zulässigkeit des Angebots, nicht die Länge einer einzelnen Bonusfrist. Ein 90-tägiger Zeitraum ist daher keine eigene Bewilligung und ersetzt keine Prüfung des Anbieters.
Warum eine lange Frist nicht automatisch „frei“ bedeutet
Die Bezeichnung „frei“ kann missverständlich sein. Sie kann sich auf die Länge des Zeitraums beziehen, auf eine kostenlose Zugabe oder auf das Fehlen einer Einzahlung. Aus der Dauer von 90 Tagen folgt jedoch nicht, dass der Bonus ohne Bedingungen genutzt oder ausgezahlt werden kann. Auch ein langer Zeitraum kann an Umsatzbedingungen, eine Mindesteinzahlung, eine Spielgewichtung, eine Verifizierung oder einen maximalen Gewinn gebunden sein. Diese Einzelheiten gehören in die vollständigen Promotionsbedingungen.
Umsatzbedingungen Ein Bonus ohne Umsatzbedingungen ermöglicht die Auszahlung der Gewinne ohne Mindestumsatz, sofern dies explizit so vereinbart wurde.
Ein Bonus ohne Umsatzbedingungen kann nach einer fachbezogenen Darstellung zusammen mit den daraus erzielten Gewinnen ohne Mindestumsatz ausgezahlt werden. Diese Aussage beschreibt ein bestimmtes Angebotsmodell, nicht die Bedeutung jeder Formulierung wie „frei“ oder „umsatzfrei“. Außerdem weisen die Vorgaben darauf hin, dass ein als umsatzfrei beworbener Bonus tatsächlich an einen niedrigen Umsatz gebunden sein kann. Die Überschrift einer Promotion reicht daher nicht aus, um den tatsächlichen Charakter des Angebots festzustellen.
Für die zeitliche Betrachtung ist vor allem wichtig: „frei“ bedeutet nicht automatisch „unbegrenzt“. Ein Bonus kann ohne Einzahlung, ohne Umsatzbedingung oder mit einer langen Gültigkeitsdauer beworben werden. Diese Merkmale sind voneinander unabhängig. Erst die vollständige Kombination aus Frist, Beginn, Ablaufregel und sonstigen Bedingungen zeigt, was die Promotion tatsächlich gewährt.
Praktische Lesart der Frist
Eine sachgerechte Prüfung des 90-tägigen Qualifikationszeitraums konzentriert sich zunächst auf die Zeitangaben. Zu klären sind:
- Wann beginnt die Frist?
- Wann endet sie genau?
- Gilt sie für den gesamten Bonus oder nur für einen Teil des Angebots?
- Haben Freispiele eine abweichende Nutzungsfrist?
- Was geschieht mit Bonus und Gewinnen nach dem Ablauf?
- Bleibt die Einzahlung vom Verfall unberührt?
- Beendet eine Auszahlung die Promotion vorzeitig?
- Ist die Identitätsverifizierung vor einer Auszahlung erforderlich?
Diese Fragen betreffen noch nicht die konkrete Berechnung eines Umsatzes. Sie bestimmen vielmehr, in welchem Zeitraum eine Berechnung überhaupt relevant ist. Ein Bonus kann rechnerisch erfüllbar erscheinen und dennoch verfallen, wenn die Voraussetzungen nach dem Ende der Frist erfüllt werden. Umgekehrt bietet eine lange Frist nur dann einen praktischen Vorteil, wenn der Beginn und das Ende eindeutig feststehen.
Bei mehreren gleichzeitig aktiven Aktionen ist zusätzlich zu beachten, dass Boni unter Umständen nicht kombinierbar sind. Eine aktive Promotion kann die Teilnahme an einer anderen Aktion ausschließen. Dadurch kann der Beginn eines neuen Bonus nicht nur eine zeitliche, sondern auch eine statusbezogene Wirkung haben. Der Qualifikationszeitraum ist deshalb immer dem konkreten Bonuskonto und der jeweiligen Aktion zuzuordnen.
Minderjährigkeit und Teilnahmeberechtigung
Die zeitliche Gültigkeit einer Promotion setzt voraus, dass die Teilnahme überhaupt zulässig ist. Für sämtliche Casinospiele und Online-Spiele gilt in der Schweiz eine Altersgrenze von 18 Jahren. Der Zugang zu Online-Casinos ist Personen unter 18 Jahren verboten. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden.
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Diese Anforderungen stehen neben der Bonusfrist. Ein 90-tägiger Zeitraum erweitert weder die Teilnahmeberechtigung noch hebt er die Prüfung persönlicher Voraussetzungen auf. Auch eine lange aktive Promotion kann nicht von der Identitätsprüfung oder den Anforderungen an den Wohnsitz absehen. Die Dauer beschreibt lediglich das Zeitfenster eines Angebots, nicht die rechtliche Berechtigung zur Nutzung.
Damit lässt sich der Begriff präzise zusammenfassen: Ein 90-tägiger Qualifikationszeitraum ist eine an einen bestimmten Casino-Bonus gebundene Frist, innerhalb derer die vorgesehenen Bedingungen erfüllt werden müssen. Er ist im Vergleich zu den in einem profilbezogenen Überblick genannten kürzeren Fristen lang, aber nicht automatisch frei von Einschränkungen. Entscheidend bleiben der Startpunkt, das genaue Ablaufdatum, mögliche Sonderfristen für einzelne Bestandteile und die Folgen des Fristendes.
Freie 90 Tage im Schweizer Online-Casino: Bedingungen für 2026
Ein als „freie 90 Tage“ beworbener Bonuszeitraum bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Bonusbedingungen entfallen. Entscheidend ist, welche Vorgaben in den Teilnahmebedingungen tatsächlich mit dem Zeitraum verbunden sind. Ein langer Qualifikationszeitraum kann lediglich mehr Zeit für die Erfüllung der Umsatzbedingungen gewähren, während Umsatzfaktor, Berechnungsgrundlage, Spieleinschränkungen und Verifizierung unverändert bestehen bleiben.
Wichtige Hinweise
- Ein langer Zeitraum bedeutet nicht automatisch, dass der Bonus ohne Bedingungen genutzt werden kann.
- Umsatzbedingungen hängen von der Berechnungsgrundlage (Bonus oder Bonus + Einzahlung) ab.
- Die Identitätsverifizierung ist für eine Auszahlung zwingend erforderlich.
- Spielgewichtungen bestimmen, wie schnell der Umsatz erreicht wird.
Für Schweizer Online-Casinos ist zudem der rechtliche Rahmen massgeblich. Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, wird als Konzessionsbehörde für inländische Schweizer Casinos genannt. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Die Nutzung entsprechender Angebote setzt die Vollendung des 18. Lebensjahres voraus.
Was „frei“ bei einem 90-Tage-Zeitraum bedeuten kann
Die Bezeichnung „frei“ ist ohne weitere Erklärung mehrdeutig. Sie kann sich auf die Länge des Zeitraums beziehen, nicht aber zwingend auf die Umsatzbedingungen. Ein Bonus kann während eines langen Zeitfensters verfügbar sein und dennoch an einen bestimmten Umsatzfaktor gebunden bleiben. Ebenso kann ein Angebot zwar einen langen Zeitraum nennen, aber zusätzliche Fristen für Freispiele, eine Verifizierung oder die Aktivierung des Bonus vorsehen.
Daher sollte zwischen drei unterschiedlichen Fragen unterschieden werden:
- Wie lange kann der Bonus aktiviert oder umgesetzt werden?
- Auf welchen Betrag wird der Umsatzfaktor angewendet?
- Welche weiteren Bedingungen begrenzen die Auszahlung?
Erst die Verbindung dieser Angaben macht den wirtschaftlichen Wert eines Angebots prüfbar. Eine Frist von 90 Tagen beantwortet nur die erste Frage. Sie sagt nichts darüber aus, ob der Umsatz auf den Bonusbetrag, auf Bonus und Einzahlung oder auf einen anderen Berechnungsbetrag entfällt.
Umsatzfaktor und Berechnungsgrundlage
Die Angabe des Umsatzfaktors muss mit seiner Berechnungsgrundlage gelesen werden. Bei der Bezeichnung „30x B“ wird nach den vorliegenden Angaben nur der Bonusbetrag umgesetzt. Ein Bonus von CHF 100 mit 30x B erfordert demnach einen qualifizierten Einsatz von CHF 3’000. Diese Rechnung beschreibt die konkrete Formel dieses Beispiels; sie ist nicht ohne Weiteres auf jede Promotion übertragbar.
Anders verhält es sich bei „30x B+D“. In dieser Schreibweise wird der Umsatz auf Bonus und Einzahlung berechnet. Ein Beispiel aus einem einzelnen profilbezogenen Bonusüberblick nennt eine Einzahlung von CHF 100, einen Bonus von CHF 100 und 30x B+D. Für dieses Beispiel werden CHF 6’000 erforderlicher Umsatz angegeben. Die Zahl ist als Auslegung dieses konkreten Modells zu verstehen, nicht als allgemeine Marktregel.
Auch ein Angebot mit 25-fachem Umsatz auf den Bonusbetrag kann anders funktionieren als ein Angebot mit 25-fachem Umsatz auf Einzahlung und Bonus. Ein einzelner profilbezogener Bonusüberblick führt als Beispiel einen Bonus von CHF 100 bei einer Einzahlung von CHF 100 an. Wird der 25-fache Umsatz auf den Bonusbetrag angewendet, wird dort ein Gesamtumsatzbedarf von CHF 2’500 ausgewiesen. Die Formulierung der Teilnahmebedingungen muss deshalb ausdrücklich erkennen lassen, welcher Betrag als Grundlage dient.
Umsatzberechnung Schritt 1: Bestimmung der Grundlage Prüfen Sie, ob der Umsatzfaktor auf den Bonusbetrag (B) oder auf Bonus und Einzahlung (B+D) angewendet wird.
Schritt 2: Anwendung des Multiplikators Multiplizieren Sie den gewählten Betrag mit dem Umsatzfaktor (z. B. 30x).
Schritt 3: Ermittlung des Zielumsatzes Das Ergebnis gibt den erforderlichen qualifizierten Einsatz an, der innerhalb der Frist erreicht werden muss.
Eine weitere Vergleichsrechnung betrifft einen Bonus von CHF 100 mit 35-fachem Umsatz. Nach den vorliegenden Angaben sind hierfür CHF 3’500 qualifizierter Einsatz erforderlich. Der Unterschied zum 30-fachen Umsatz zeigt, dass nicht allein die Länge des Zeitraums über die Schwierigkeit einer Promotion entscheidet. Ein langer Zeitraum kann einen höheren Umsatzfaktor nicht ausgleichen, wenn der erforderliche Einsatz die verfügbaren Mittel übersteigt.
Mindestzahlung und Aktivierung
Eine Mindestzahlung gehört zu den Punkten, die vor der Teilnahme eindeutig angegeben sein müssen. Fehlt eine solche Information oder ist sie nur in einer gesonderten Bonusseite enthalten, bleibt unklar, unter welchen Voraussetzungen der Bonus überhaupt gutgeschrieben wird. Das betrifft insbesondere Einzahlungsboni, bei denen Einzahlung und Bonusbetrag miteinander verknüpft sind.
Die Höhe der Einzahlung darf nicht mit der Umsatzbasis verwechselt werden. Eine Einzahlung kann die Voraussetzung für die Aktivierung sein, während der Umsatzfaktor ausschliesslich auf den Bonusbetrag angewendet wird. Umgekehrt kann eine Klausel vorsehen, dass Einzahlung und Bonus gemeinsam als Berechnungsgrundlage gelten. Beide Modelle führen trotz gleicher Einzahlung und gleichem Bonus zu unterschiedlichen Anforderungen.
Für die Prüfung eines Angebots sollten daher mindestens folgende Angaben zusammengeführt werden:
- erforderliche Einzahlung;
- Höhe oder Berechnung des Bonus;
- Umsatzfaktor;
- Berechnungsgrundlage des Umsatzes;
- Gültigkeitsdauer;
- Einschränkungen bei Spielen und Einsätzen;
- Bedingungen für die Auszahlung.
Die Bezeichnung „90 Tage“ ersetzt keine dieser Angaben. Sie beschreibt nur einen Teil der Promotion.
Gewichtung der Spiele
Die Umsatzbedingungen können davon abhängen, welches Spiel genutzt wird. Standard-Slots werden nach den vorliegenden Angaben mit 100 % zum Umsatz gezählt. Blackjack und Baccarat sollen während der Bonusphase vermieden werden. Diese Aussage ist als konkrete Vorgabe der zugrunde liegenden Quelle zu verstehen und nicht als pauschale Beschreibung jedes Schweizer Online-Casinos.
Eine weitere Übersicht nennt Slots häufig mit einer Gewichtung von 100 %, während Tischspiele und Live-Dealer-Spiele häufig nur mit 10–20 % oder gar nicht zählen. Diese Bandbreite zeigt, weshalb die Spielgewichtung in den Bedingungen des jeweiligen Angebots geprüft werden muss. Ein Einsatz auf ein Tischspiel kann den geforderten Umsatz somit langsamer erfüllen als ein gleich hoher Einsatz auf einen entsprechend gewichteten Slot. Bei vollständigem Ausschluss zählt der Einsatz überhaupt nicht zum Bonusumsatz.
Besonders relevant ist die Abgrenzung zwischen Standard-Slots, Tischspielen und Live-Dealer-Spielen. Namen und Spieltyp allein reichen nicht immer aus, weil die Bonusseite zusätzlich einzelne Titel oder Kategorien ausschliessen kann. Für eine belastbare Berechnung müssen deshalb die Umsatzbeiträge der zugelassenen Spiele in der konkreten Promotion angegeben sein.
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Die Auswahl eines Spiels nach dem erwarteten Unterhaltungswert sagt nichts über seine Anrechenbarkeit aus. Ein Spiel kann im Casino verfügbar sein und dennoch von der Bonusaktion ausgeschlossen werden. Ebenso kann ein Spiel nur teilweise zum Umsatz zählen. Diese Unterscheidung ist bei einem langen Zeitraum besonders wichtig, weil eine scheinbar ausreichende Frist keine fehlende Spielgewichtung kompensiert.
Umsatzfreie Angebote und ihre Grenzen
Ein Bonus ohne Umsatzbedingungen wird als „Umsatzfrei“ bezeichnet. Nach einer einzelnen profilbezogenen Bonusdarstellung können bei einem solchen Angebot der Bonus und die damit erzielten Gewinne ohne Mindestumsatz ausgezahlt werden. Diese Aussage gilt nur, wenn die Promotion tatsächlich keine Umsatzpflicht enthält. Die Bezeichnung allein genügt nicht, da ein als umsatzfrei dargestellter Bonus an anderer Stelle dennoch eine niedrige Umsatzanforderung enthalten kann.
Zu prüfen sind deshalb die vollständigen Teilnahmebedingungen und nicht nur die Überschrift des Angebots. Eine zusätzliche Klausel kann den Bonus an eine Einzahlung, eine bestimmte Spielauswahl, eine maximale Auszahlung oder eine Identitätsprüfung binden. Auch die Frage, ob ein Gewinn aus einem Bonus unmittelbar auszahlbar ist oder zunächst eine weitere Bedingung erfüllt werden muss, gehört in diese Prüfung.
Ein langer Zeitraum und ein umsatzfreier Bonus sind somit unterschiedliche Merkmale. Der Zeitraum beschreibt die Dauer der Gültigkeit; „Umsatzfrei“ beschreibt die fehlende Mindestanforderung an den qualifizierten Einsatz. Werden beide Begriffe gemeinsam verwendet, müssen die Bedingungen erkennen lassen, ob sich „frei“ auf die Dauer, den Umsatz oder eine andere Eigenschaft der Promotion bezieht.
Umsatzfreie Angebote Ein Bonus wird als „Umsatzfrei“ bezeichnet, wenn der Bonus und die daraus erzielten Gewinne ohne Mindestumsatz ausgezahlt werden können. Dies setzt jedoch voraus, dass die vollständigen Bedingungen tatsächlich keine Umsatzpflicht enthalten.
Verifizierung und Auszahlung
Eine Auszahlung ist erst nach erfolgter Identitätsverifizierung möglich. Dieser Schritt ist von der Länge des Bonuszeitraums unabhängig. Auch ein Angebot mit einem 90-tägigen Qualifikationszeitraum kann daher nicht ohne abgeschlossene Identitätsprüfung ausgezahlt werden.
Für Schweizer Online-Spielerkonten gelten zudem Anforderungen an Alter und Aufenthaltsort. Das Konto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Die Website richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer ab 18 Jahren. Diese Voraussetzungen betreffen nicht nur die Bonusberechtigung, sondern den Zugang zum Online-Spielerkonto insgesamt.
Die Verifizierung sollte daher nicht erst am Ende des Zeitraums berücksichtigt werden. Solange sie nicht abgeschlossen ist, bleibt die Auszahlung ausgeschlossen. Aus den Angaben zur Promotion muss hervorgehen, ob eine Identitätsprüfung bereits für die Aktivierung, erst für die Auszahlung oder für beide Schritte erforderlich ist.
Weitere Klauseln vor der Teilnahme
Neben Umsatzfaktor und Gültigkeitsdauer können weitere Einschränkungen den tatsächlichen Wert eines Bonus bestimmen. Dazu zählen insbesondere:
- einzelne Spiele oder Spielvarianten, die nicht zum Umsatz zählen;
- eine Begrenzung der anrechenbaren Einsätze;
- Vorgaben zur Kombination mehrerer Boni;
- zusätzliche Bedingungen für Freispiele oder Gewinne daraus;
- eine Pflicht zur Identitätsverifizierung vor der Auszahlung;
- eine Annullierung von Bonus und zugehörigen Gewinnen nach Ablauf der Frist.
Die Bedingungen sollten auch ausweisen, ob mehrere Boni kombinierbar sind. Eine aktive Promotion kann die Teilnahme an einer anderen Aktion ausschliessen. Wer einen zweiten Bonus aktiviert, kann dadurch den Status des ersten Angebots verändern oder seine weitere Nutzung verlieren.
Nach Ablauf der Gültigkeitsfrist werden Bonus und zugehörige Gewinne annulliert, während die Einzahlung bestehen bleibt. Diese Unterscheidung ist für einen 90-Tage-Zeitraum wesentlich: Das Ende der Frist bedeutet nicht, dass die Einzahlung ebenfalls verfällt. Betroffen sind vielmehr die bonusbezogenen Beträge und Gewinne, soweit die Bedingungen deren Verfall vorsehen.
Auch die Einsatzgrenze muss klar benannt werden. Ein einzelner Einsatz über CHF 5 kann den gesamten Bonus und die daraus resultierenden Gewinne annullieren. Diese Regel ist unabhängig davon, wie lange der Bonus gültig ist. Ein langer Zeitraum erlaubt daher keine beliebige Einsatzhöhe.
Prüfschema für ein Angebot mit langem Zeitraum
Für die sachliche Bewertung einer als frei beworbenen 90-Tage-Promotion bietet sich eine feste Reihenfolge an. Zunächst ist festzustellen, ob der Anbieter ein konzessioniertes Schweizer Online-Casino ist. Danach werden die finanziellen und spielbezogenen Bedingungen getrennt geprüft.
| Prüfpunkt | Erforderliche Angabe |
|---|---|
| Rechtsstatus | Schweizer Konzession und Einordnung durch die ESBK |
| Mindestzahlung | Erforderliche Einzahlung zur Aktivierung |
| Bonusbetrag | Höhe und Berechnung des Bonus |
| Umsatzfaktor | Multiplikator und genaue Berechnungsgrundlage |
| Zeitraum | Beginn, Ende und Folgen des Ablaufs |
| Spiele | Voll, teilweise oder nicht anrechenbare Kategorien |
| Einsätze | Zulässige Einsatzhöhe und mögliche Annullierung |
| Auszahlung | Verifizierung und weitere Auszahlungsvoraussetzungen |
| Kombination | Ausschluss oder Kombination mit anderen Aktionen |
Erst wenn diese Angaben zusammen vorliegen, lässt sich beurteilen, ob die 90 Tage tatsächlich eine flexible Qualifikationsfrist darstellen oder lediglich eine werbliche Beschreibung eines weiterhin stark begrenzten Bonusangebots sind. Entscheidend bleibt die konkrete Formulierung der Bedingungen, nicht die isolierte Bezeichnung des Zeitraums.
Umsatz und Bonusnutzung über 90 Tage richtig berechnen
Ein langer Qualifikationszeitraum verändert nicht die Rechenregel eines Bonus. Er verteilt lediglich die erforderlichen Einsätze auf einen längeren Zeitraum. Entscheidend bleibt daher, welcher Betrag mit welchem Umsatzfaktor multipliziert wird und welche Spiele dabei angerechnet werden. Für eine belastbare Berechnung müssen Bonusbetrag, Einzahlung, Freispielgewinne und allfälliges Cashback getrennt betrachtet werden.
Die Grundformel für den Bonusumsatz
Bei einem Bonus von CHF 100 mit einem 30-fachen Umsatz auf den Bonusbetrag ergibt sich:
CHF 100 × 30 = CHF 3’000
Ein fachlicher Überblick führt dieses Beispiel als qualifizierten Einsatz von CHF 3’000 an. Die Rechnung betrifft ausschliesslich den Bonusbetrag. Sie darf nicht automatisch auf Angebote übertragen werden, bei denen die Einzahlung in die Berechnungsgrundlage einbezogen wird.
Bonusumsatz Beispiel: CHF 100 × 30 = CHF 3’000 qualifizierter Einsatz.
Ein weiteres Rechenbeispiel aus demselben Themenbereich beschreibt einen Bonus von CHF 50 mit einem Umsatzfaktor von 5x:
CHF 50 × 5 = CHF 250
Auch hier ist der Bezugspunkt der Bonus. Ob eine Einzahlung zusätzlich berücksichtigt wird, hängt vom Wortlaut der jeweiligen Bonusbedingungen ab. Die Angabe „30x“ allein reicht deshalb nicht aus. Erst die Formulierung „auf den Bonus“, „auf Bonus plus Einzahlung“ oder eine entsprechende Definition in den Bedingungen macht die Berechnungsgrundlage eindeutig.
Für einen Qualifikationszeitraum von 90 Tagen lässt sich der Gesamtbetrag rechnerisch auf einzelne Zeitabschnitte verteilen. Das ändert den geschuldeten Gesamtumsatz jedoch nicht. Bei CHF 3’000 qualifiziertem Umsatz bleiben CHF 3’000 erforderlich, unabhängig davon, ob die Einsätze früh oder spät innerhalb der zulässigen Frist erfolgen. Eine solche Aufteilung ist nur eine Planungsrechnung und keine zusätzliche Vertragsregel.
Bonusbetrag und Einzahlung nicht vermischen
Bei einem Einzahlungsbonus können zwei unterschiedliche Modelle vorkommen. Im ersten Modell wird der Umsatzfaktor nur auf den Bonus angewendet. Bei einer Einzahlung von CHF 100 und einem Bonus von CHF 100 mit 25-fachem Umsatz auf den Bonusbetrag nennt ein Beispiel einen Gesamtumsatzbedarf von CHF 2’500:
100 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz
CHF 100 × 25 = CHF 2’500
Im zweiten Modell werden Einzahlung und Bonus gemeinsam als Grundlage verwendet. Ein fachlicher Überblick beschreibt für eine Einzahlung von CHF 100, einen Bonus von CHF 100 und einen Faktor von 30x auf Bonus plus Einzahlung folgende Rechnung:
(CHF 100 + CHF 100) × 30 = CHF 6’000
Diese Darstellung stammt aus einer einzelnen Quelle und ist nicht als allgemeine Marktregel zu verstehen. Sie zeigt vielmehr, weshalb die Bezeichnung des Umsatzmodells vor jeder Teilnahme geprüft werden muss. Derselbe nominelle Bonus kann je nach Berechnungsgrundlage einen deutlich unterschiedlichen qualifizierten Einsatz erzeugen.
Eine übersichtliche Prüfung umfasst daher mindestens diese Punkte:
- Welcher Betrag ist die Grundlage der Umsatzbedingungen?
- Wird nur der Bonus oder werden Bonus und Einzahlung zusammen berücksichtigt?
- Werden Gewinne aus Freispielen separat behandelt?
- Welche Spiele zählen vollständig, teilweise oder gar nicht?
- Welche Einsätze oder Spielhandlungen können zur Annullierung des Bonus führen?
Fehlt eine klare Antwort auf diese Fragen, lässt sich der tatsächliche Umsatzbedarf nicht seriös bestimmen.
Freispiele getrennt berechnen
Freispiele werden nicht immer wie ein gewöhnlicher Einzahlungsbonus behandelt. In einem Rechenbeispiel werden 50 Freispiele mit einem Wert von CHF 0.20 pro Drehung angesetzt. Daraus ergibt sich ein Nominalwert von CHF 10:
50 × CHF 0.20 = CHF 10
Das Beispiel verwendet jedoch nicht diesen Nominalwert als alleinige Umsatzgrundlage. Bei einem Gewinn von CHF 12 und einem Umsatzfaktor von 30x entsteht ein Umsatzbedarf von CHF 360:
CHF 12 × 30 = CHF 360
Diese Berechnung wird in einem einzelnen fachlichen Überblick dargestellt und ist keine allgemeingültige Vorgabe für jedes Schweizer Online-Casino. Sie veranschaulicht aber einen zentralen Unterschied: Bei Freispielen kann der relevante Betrag der erzielte Gewinn und nicht der rechnerische Wert der Freispiele sein. Die Bonusbedingungen müssen deshalb ausdrücklich angeben, ob der Nominalwert, der Gewinn oder eine andere Grundlage verwendet wird.
Freispiele Die Nutzungsfrist für Freispiele kann deutlich kürzer sein als der Hauptbonus, oft lediglich 24 bis 72 Stunden.
Freispiele können ausserdem auf bestimmte Spielautomaten beschränkt sein. Bei einem Angebot mit langer Qualifikationsfrist bedeutet dies nicht, dass jedes Spiel zur Erfüllung der Umsatzbedingungen geeignet ist. Die Spielauswahl bleibt an die Aktionsregeln gebunden. Zusätzlich ist zu prüfen, ob die Freispiele selbst innerhalb einer kurzen Frist genutzt werden müssen. Für Freispiele werden Fristen von 24 bis 72 Stunden als mögliche Bedingung genannt. Ein langer Bonuszeitraum führt daher nicht automatisch zu einer ebenso langen Nutzungsdauer der Freispiele.
Bonus ohne Einzahlung
Ein Bonus ohne Einzahlung wird anders bewertet als ein Einzahlungsbonus, weil zunächst keine Einzahlung als Voraussetzung genannt wird. Ein einzelnes Beispiel beschreibt einen Bonus von CHF 10 mit 40-fachem Umsatz und einem Maximalgewinn von CHF 100:
CHF 10 × 40 = CHF 400
Der rechnerische Umsatzbedarf beträgt in diesem Beispiel CHF 400. Der mögliche Auszahlungsbetrag ist zugleich auf CHF 100 begrenzt. Beide Angaben müssen getrennt gelesen werden: Der Umsatzfaktor bestimmt den erforderlichen qualifizierten Einsatz, während der Maximalgewinn die Auszahlung begrenzt.
150 Freispiele ohne Einzahlung Schweiz: Bedingungen
Angebote ohne Einzahlung gelten häufig nur für neue Konten und können auf einen Haushalt, ein Gerät oder eine IP-Adresse beschränkt sein. Ein bestehendes Konto kann deshalb trotz sichtbarer Werbeanzeige nicht teilnahmeberechtigt sein. Ebenso ist die Identitätsverifizierung vor einer Auszahlung zu berücksichtigen. Ein Bonus ohne Einzahlung ist somit nicht mit frei verfügbarem Guthaben gleichzusetzen.
Bei No-Wager-Freispielen muss zusätzlich geprüft werden, ob tatsächlich keine Umsatzbedingungen gelten oder ob die Bezeichnung nur einen Teil des Angebots beschreibt. Ein angebotener Bonus ohne Umsatzbedingungen kann nach den Bonusregeln dennoch an einen niedrigen Umsatz gebunden sein. Erst die vollständigen Bedingungen zeigen, ob Bonus und daraus erzielte Gewinne ohne Mindestumsatz ausgezahlt werden können.
Cashback als eigenes Modell
Cashback folgt einer anderen Logik als ein klassischer Willkommensbonus. Ein fachlicher Überblick beschreibt ein wöchentliches Cashback von 10 % auf Nettoverluste bis zu einem festgelegten Limit. Nach dieser Darstellung kann Cashback ohne Umsatzpflicht oder mit einer niedrigen Umsatzpflicht angeboten werden. Die Aussage stammt aus einer einzelnen Quelle und ist nicht als einheitliche Regel aller Anbieter zu verstehen.
Wichtigster Punkt Ein 90-tägiger Zeitraum bietet zwar mehr Planungssicherheit, ersetzt jedoch niemals die Prüfung der spezifischen Umsatz- und Auszahlungsbedingungen.
Für die Berechnung ist zunächst festzustellen, wie der Nettoverlust definiert wird. Anschliessend muss geprüft werden, ob das Cashback automatisch gutgeschrieben wird, ob eine Aktivierung erforderlich ist und ob der gutgeschriebene Betrag selbst Umsatzbedingungen auslöst. Ein Cashback-Angebot darf daher nicht mit einem Bonus gleichgesetzt werden, bei dem ein Prozentsatz auf eine Einzahlung angewendet wird.
Auch die Kombination mit anderen Aktionen ist relevant. Mehrere Boni sind unter Umständen nicht kombinierbar. Eine aktive Promotion kann die Teilnahme an einer anderen Aktion ausschliessen oder dazu führen, dass nur eine der Bedingungen angewendet wird. Die zeitliche Einordnung innerhalb eines 90-Tage-Zeitraums ist deshalb nur sinnvoll, wenn die Reihenfolge der Aktionen eindeutig feststeht.
Welche Spiele für die Berechnung geeignet sind
Für die praktische Planung sind Spielautomaten besonders relevant. Eine Quelle empfiehlt Spielautomaten mit einem RTP von mindestens 96,5 % und mittlerer Volatilität. Diese Empfehlung beschreibt eine Auswahlstrategie, stellt aber keine Zusicherung eines bestimmten Ergebnisses dar. Der RTP ist ein langfristiger theoretischer Wert und ersetzt weder die Bonusbedingungen noch eine Risikobeurteilung.
Als ausdrücklich genannte Produkte kommen unter anderem folgende Spielautomaten infrage:
- Book of Ra
- Gonzo’s Quest
- Super Cherry 5000
- Starburst
Die genannten Spiele werden hier nicht als automatisch bonusberechtigt oder als besonders geeignet für jeden Anbieter dargestellt. Vor dem Einsatz muss die jeweilige Spielgewichtung geprüft werden. Spielautomaten werden in Bonusbedingungen häufig mit 100 % gewichtet, während Tischspiele und Live-Dealer-Spiele häufig nur mit 10–20 % oder gar nicht angerechnet werden. Diese Angaben beschreiben eine in den geprüften Informationen genannte Praxis; verbindlich ist allein die konkrete Promotion.
Blackjack, Baccarat, Roulette und Live-Spiele können somit für die Erfüllung der Umsatzbedingungen ungeeignet oder wirtschaftlich nachteilig sein, wenn sie nur teilweise zählen. Genannte Live-Produkte wie Crazy Time, Lightning Roulette, Live Blackjack und Monopoly Live dürfen deshalb nicht automatisch als voll anrechenbar behandelt werden.
Zusätzlich kann ein einzelner Einsatz über CHF 5 den gesamten Bonus und die daraus resultierenden Gewinne annullieren. Diese Grenze betrifft nicht nur die Höhe des noch offenen Umsatzes, sondern kann den gesamten Aktionssaldo gefährden. Eine Berechnung über 90 Tage ist daher nur sinnvoll, wenn die Einsatzgrenze bei jedem Spiel und jeder Runde eingehalten wird.
Anbieterbeispiele voneinander abgrenzen
Konkrete Anbieterangaben sind nur als einzelne Aktionsbeispiele zu lesen. Sie belegen keine allgemeine Marktregel und können von den aktuell geltenden Bedingungen abweichen.
Ein fachlicher Überblick nennt für PASINO.ch einen Willkommensbonus von bis zu CHF 500 plus 350 Freispiele. Für die Berechnung ist damit jedoch noch nicht geklärt, ob der Umsatzfaktor auf den Bonus, auf Bonus und Einzahlung oder auf Gewinne aus Freispielen angewendet wird. Die beworbene Höhe allein erlaubt keine Aussage über den tatsächlichen qualifizierten Umsatz.
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Für Vegasnow wird ein Bonuspaket über vier Einzahlungen mit bis zu $8.000 und 500 Freispielen sowie einem Umsatzfaktor von 40x beschrieben. Auch hier muss jede Einzahlung beziehungsweise jeder Bonusbestandteil separat geprüft werden. Die Dollarangabe ist zudem nicht ohne Weiteres in eine Schweizer-Franken-Rechnung übertragbar.
Bei Betninja wird eine 30-fache Umsatzbedingung auf den Einzahlungsbonus und die Gewinne aus den Freispielen genannt. Betrepublic wird mit 35x auf Einzahlung plus Bonus und 40x auf Gewinne aus Freispielen beschrieben. Roby Casino wird ebenfalls mit 35x auf Bonus plus Einzahlung und 40x auf Gewinne aus Freispielen angegeben. Diese Angaben stammen jeweils aus einzelnen Übersichten und sind nicht als einheitliche Schweizer Branchenstandards zu behandeln.
Für CoinCasino werden je nach Aktion bis zu 200 % und $30.000 sowie bis zu 50 Freispiele genannt; die Umsatzbedingungen können dabei bis zu 60x betragen. Gerade die Spannweite der möglichen Aktionen zeigt, dass eine Maximalwerbung keine konkrete Berechnung ersetzt. Erst die ausgewählte Promotion liefert den verbindlichen Faktor und die Bemessungsgrundlage.
Eine 90-Tage-Rechnung dokumentieren
Für die eigene Nachprüfung empfiehlt sich eine einfache getrennte Aufstellung:
| Bestandteil | Zu dokumentierende Angabe |
|---|---|
| Einzahlung | Betrag und Einzahlungsaktion |
| Bonus | Betrag und Berechnungsgrundlage |
| Freispiele | Anzahl, Wert und Frist |
| Gewinne aus Freispielen | eigener Betrag und eigener Umsatzfaktor |
| Cashback | Nettoverlust, Gutschrift und Umsatzpflicht |
| Spiele | Gewichtung für den Bonusumsatz |
| Auszahlung | Verifizierungsstatus und mögliche Begrenzung |
Die Tabelle verhindert, dass ein Freispielgewinn versehentlich mit dem ursprünglichen Bonus addiert wird. Ebenso wird sichtbar, ob ein Anbieter mehrere Umsatzfaktoren auf verschiedene Bestandteile anwendet.
Nach Ablauf der Gültigkeitsfrist werden Bonus und zugehörige Gewinne annulliert, während die Einzahlung bestehen bleibt. Eine lange Frist bietet deshalb nur dann einen praktischen Vorteil, wenn die einzelnen Teilfristen, Spielgewichtungen, Einsatzgrenzen und Auszahlungsbedingungen eingehalten werden. Eine Auszahlung ist zudem erst nach erfolgter Identitätsverifizierung möglich. Für Personen unter 18 Jahren ist der Zugang zu Online-Casinos ausgeschlossen.
Was zählt beim Umsatz: der gesetzte Betrag oder der Nettosaldo nach Verlusten?
Für den Umsatz zählt der gesetzte Betrag nach den Bonusbedingungen, nicht der Nettosaldo nach Verlusten. Bei 30x B müssen beispielsweise CHF 3’000 umgesetzt werden, wenn der Bonus CHF 100 beträgt.
Kann ich mit einem PayPal Casino Bonus ohne Umsatzbedingungen rechnen?
Ja, ein Bonus ohne Umsatzbedingungen kann zusammen mit den daraus erzielten Gewinnen ohne Mindestumsatz ausgezahlt werden. Ob dies gilt, muss in den konkreten Bonusbedingungen ausdrücklich angegeben sein.
Welche Slots kann ich mit einem No-Deposit-Bonus in der Schweiz spielen?
No-Deposit-Freispiele gelten häufig nur für bestimmte Spielautomaten. Die zugelassenen Slots müssen in den jeweiligen Bonusbedingungen aufgeführt sein.
Erstellt von der Redaktion von „Casino Ohne Lizenz“.